Top 5 im Februar: Auf in den Zauberwald!

Foto: Ludmila Kot auf pixabay.com 

Keine Lust mehr auf Winter? Jetzt ist es nicht mehr lange und der Frühling ist da. Bis dahin lohnt es sich, die letzten Wintertage mit warmen Outdoor-Süppchen und der Suche nach Waldgeistern zu versüßen. Hier und da werdet ihr dann auch die ersten Frühlingsboten entdecken. Hier sind unsere Mikroabenteuer-Tipps für den Februar.

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1. Feen und Kobolde im Wald

Der Februar ist der Karnevalsmonat schlechthin. Vor allem im Süden Deutschlands begegnet man dann vielen kleinen Hexen, Zauberern, Cowboys, Löwen und Prinzessinnen.

Wie wär’s wenn ihr euer Ausbüxen diesem Monat deshalb mit einer Verkleidungs- und Verwandlungszeremonie verbindet? Im Wald ankommen verwandeln sich deine Kinder mit deiner Hilfe in kleine Waldgeister, Kobolde, Feen und Zwerge. Alles was ihr dafür braucht, sind ein paar Meter grobmaschige Jute-Zuschnitte und etwas Jute-Garn. Das bildet das Ausgangsgewand der kleinen Fabelwesen.

Sucht euch als als Zauberwald ein möglichst naturnahes Waldstück mit viel Laub und Ästen auf dem Boden. Dort angekommen ziehen die Kinder ihre Zaubergewänder an.

Schneide dazu die Jute auf ca. das Doppelte der Körperlänge deiner Kinder zu und schneide ein Loch in die Mitte, sodass die Kleinen das Jutegewand über den Kopf ziehen können. Mit dem Garn fixierst du das Gewand dann auf Hüfthöhe.

Eine Fabelgeschichte bringt euch in Stimmung (Foto: Annie Spratt auf Unsplash)

Nachdem du vielleicht eine Geschichte über Kobolde und Waldgeister vorgelesen hast (kann, muss aber nicht), beginnen sich die Kinder gegenseitig und mit deiner Hilfe in Waldwesen zu verkleiden. Dazu könnt ihr alles benutzen, was der Wald hergibt: Früchte, Blätter, Zweige, Moos, … Eurer Fantansie sind keine Grenzen gesetzt. Pass nur auf: wahrscheinlich wirst du deine Kinder ganz schnell nicht wiedererkennen.

2. Baumgeister finden

Im Herbst und Winter haben Wälder oft eine ganz mystische Atmosphäre. Besonders dann, wenn Nebel in den Bäumen hängt oder der letzte Regen noch nicht lange vorüber ist und hier und da noch dicke, schwere Tropfen von den Ästen fallen. Es ist die perfekte Stimmung um mit deinen Kindern loszuziehen und Baumgeister zu finden.

So ein Baumgeist staunt nicht schlecht, wenn er gefunden wird. (Foto: Ria Sopala auf Pixabay)

Baumgeister sind Bäume, die in Form von Gesichtern oder geheimnisvollen Formen gewachsen sind. Sie verstecken sich vor allem in alten Buchen-, Hainbuchen- oder Eichenwäldern. In reinen Fichten- oder Douglasienwäldern sind sie nicht so gerne unterwegs. Am ehesten findet ihr sie, wenn ihr eurer Fantasie freien Lauf lasst, querfeldein geht und gemeinsam ein Baumgeister-Locklied singt.

So werden deine Kinder in Nullkommanix die ersten Baumgeister aufspüren. Freu dich, denn ohne sie würdest du wahrscheinlich niemals so viele Waldwesen auf einmal treffen. Ihr dürft ihnen Namen geben, sie fotografieren oder einfach nur ein bisschen mit ihnen plaudern.

3. Eine Suppe für die Seele

Es ist kalt und nass und ihr seid trotzdem draußen unterwegs? Jawoll! Vielleicht habt ihr dann gerade ein paar tolle Stunden mit Pfützenspringen, Schätzefinden und Wandern verbracht. Und es gibt etwas, das genau an solchen Tagen auf gar keinen Fall fehlen darf: ein warmes Süppchen vom Gaskocher.

Da freut sich schon jemand auf’s Süppchen.

Im einfachsten Fall packt ihr euch dazu einfach eine zuhause vorgekochte Suppe ein, z.B. Kartoffelsuppe, Chili sin carne oder Linseneintopf. Die braucht ihr draußen dann nur noch aufzuwärmen. Alternativ könnt ihr die Suppe aber auch zum Teil draußen zubereiten und es damit noch ein bisschen abenteuerlicher machen. Wie wär’s zum Beispiel mit unserer Vampirjäger-Suppe mit Maultaschen.

Dazu dann ein paar Scheiben frisches Brot und ihr werdet euch da draußen pudelwohl fühlen. …Achja, damit’s gemütlich wird: denkt dran, eine Isomatte einzupacken.

4. Schneeballschlacht

Schnee?! Eeeewig nicht mehr gesehen. Leider sind die Tage, an denen wir morgens aufwachen, aus dem Fenster gucken und alles ist weiß, sehr selten geworden. Aber weil das hier die Top 5 im Februar sind können wir ihn einfach nicht ignorieren. Falls ihr also zu den Glücklichen gehört, die diesen Monat im Schnee toben können – wie wär’s mit einer Schneeballschlacht?

Nicht so eine mit ein bisschen bewerfen lassen und drei-, viermal zurückwerfen. Nein, so eine richtige, ausgewachsene Schneeballschlacht, in der jedes Team am Anfang Zeit bekommt ein Depot an Schneebällen anzulegen, vielleicht sogar einen Schutzwall aus Schnee zu bauen – und dann geht’s los! Gebt alles, verausgabt euch, kommt in’s Schwitzen, Lachen und außer Puste. Nur für die Revanche solltet ihr euch noch ein bisschen Energie aufheben.

5. Knospen bestimmen

Habt ihr euch schon mal die Knospen von Bäumen genauer angeschaut? Ja genau, die kleinen Teile, aus denen schon ganz bald die ersten Blätter zum Vorschein kommen. In sie stecken Bäume über den Winter ganz schön viel Energie und je nach Baumart sehen sie ganz unterschiedlich aus.

Hainbuchen-Knospen (Foto: Mabel Amber auf Pixabay)

Ihr könnt Bäume also nicht nur von Frühling bis Herbst anhand ihrer Blättern bestimmen, sondern auch im Winter anhand der Knospen. Vielleicht sind die kleinen Triebe euch bisher gar nicht aufgefallen, dabei lohnt es sich wirklich: von hellgrün bis schwarz, länglich bis knubbelig – die Baumknospen haben verschiedenste Formen und Farben.

Zugegeben, die Knospen-Bestimmung ist nicht immer ganz einfach. Aber es geht bei dieser Idee ja auch nicht um’s perfekte Bestimmen. Zur Einstimmung in’s Thema könnt ihr euch vorab Bilder zur Knospenbestimmung anschauen.

Eure Ausbüxereien

Uns würde brennend interessieren, ob und wie ihr im Winter ausbüxt! Erzähl uns von deinen Erfahrungen und euren Lieblings-Abenteuern. Was machen deine Kinder im Winter draußen am Liebsten? Welches ist euer liebstes Outdoor-Gericht. Schreib’s in die Kommentare!

In diesem Sinne – Viel Spaß beim Ausbüxen!

Jana und Paddy

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